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Unser Stiftungsfestwochenende ging vom 12. bis 14. Juni 2026. Am Freitag starteten wir mit vereinten Kräften, um das Haus und das Gelände optimal auf die kommenden Feierlichkeiten vorzubereiten. Alle packten tatkräftig mit an: Tische wurden gestellt, Getränke kaltgestellt, das Essen organisiert und allem der letzte Schliff verpasst, damit einem großartigen gemeinsamen Wochenende nichts im Wege stand. Als der Abend näherrückte, wurde der Grill angefeuert. Karl, Igor und Avantika übernahmen das kulinarische Kommando am Rost und sorgten dafür, dass die hungrige Corona bestens versorgt wurde. Bei reichlich gutem Essen, kühlen Getränken und bester Gesellschaft entwickelte sich schnell eine absolut ausgelassene und entspannte Stimmung im Garten. Es wurde gequatscht, alte Freundschaften wurden gepflegt und neue Gesichter in unserer Mitte willkommen geheißen. Wer es etwas aktiver mochte, powerte sich bei einer Runde Spikeball oder Basketball aus, während andere gemütlich beisammensaßen, bevor man den ersten Tag des Stiftungsfests beim gemeinsamen Fußballschauen perfekt ausklingen ließ.
Nach einer erholsamen Nacht startete der Samstag mit einem phänomenalen Frühstück, das Susan und Joshua gezaubert hatten. Frische Brötchen, heißer Kaffee und eine reichhaltige Auswahl gaben der Aktivitas und unseren Gästen die nötige Energie für das anstehende Sportprogramm. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Hochschulstadion für das diesjährige Ultimate Frisbee-Turnier, bei dem zwei hochkarätig besetzte Teams in packenden Matches gegeneinander antraten. Auf der einen Seite kämpften Canyon, Avantika, Ibo, Trigger, Karl, Wheyleid und Chris um jeden Punkt, während auf der Gegenseite Susan, Di Maria, Joshua, Danilo, Flora und Simon alles gaben. Es wurde gesprintet, geworfen, lautstark angefeuert und viel gelacht. Trotz des sportlichen Ehrgeizes stand der gemeinsame Spaß absolut im Vordergrund, und das fantastische Sommerwetter sowie die motivierten Zuschauer am Spielfeldrand sorgten für eine großartige Kulisse. Gegen Mittag kehrten wir ausgepowert, aber glücklich zurück adh, wo glücklicherweise schon die verdiente Pizza auf uns wartete. Nach dem harten Turnier war das gemeinsame Mittagessen mehr als willkommen, und alle nutzten die Gelegenheit, um zu verschnaufen und die besten Spielszenen noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Nachmittag verlief dann in einem etwas ruhigeren Tempo bei Kaffee und einer wunderbaren Kuchenauswahl. Während drinnen der HV-Tag stattfand, genoss der Rest die Sonnenstrahlen im Garten, stieß miteinander an und verbrachte Stunden mit guten Gesprächen. Ob das Wiedersehen mit alten Bundesbrüdern und Bundesschwestern oder das Kennenlernen der jüngeren Generation – dieser Nachmittag fing genau das ein, was unser Stiftungsfest jedes Jahr aufs Neue so besonders macht. Am Abend war es dann Zeit für den offiziellen Höhepunkt: Die Kneipe stand an. Unsere liebe TzuBar schlug die Kneipe ganz hervorragend und führte uns souverän durch das Offiz. Auch wenn wir dieses Jahr im Saal eine etwas kleinere Runde waren als im Vorjahr, war die Stimmung absolut fantastisch und mitreißend. Ein großer Dank gilt hierbei TaVassco, der mit seiner unbändigen Energie und gewohnten Trinkfestigkeit dafür sorgte, dass der Saal in absoluter Feierlaune blieb. Ein echtes Highlight war die traditionelle Fuxenmimik, in der unsere Fuxia die heldenhafte Rückeroberung unserer Fahne aus den Fängen der Gießener Verbindung schauspielerisch zum Besten gab. Doch damit nicht genug: Ibo, Rohra, Flora, Die Maria und Nogger – um nur einige zu nennen – fackelten nicht lange und starteten eine Gegenmimik. Es war ohne Zweifel eine der lustigsten Darbietungen der letzten Jahre und ein grandioses Beispiel dafür, wie unsere erfahrenen Aktiven und ADAHen den Saal zum Kochen bringen können. Mit bester Laune und zu fortgeschrittener Stunde übernahm Canyon schließlich das Präsidium für das Inoffiz. Er hatte ein paar fantastische Lieder im Gepäck, die von Düse, Kolbe und den weiteren anwesenden ADAHen majestätisch und lautstark mitgesungen wurden. Zum krönenden Abschluss hatte sich Canyon noch eine besondere sportliche Disziplin überlegt und ließ zwei gläserne Stiefel befüllen, damit die beiden Zapfen im direkten Duell gegeneinander antrinken konnten. Womit Canyon allerdings nicht gerechnet hatte, war die schiere Naturgewalt von Joshua: Er zog mal eben den halben Stiefel in einem Zug leer und sicherte seinem Team damit den mühelosen Sieg. Angespornt von diesem Wettkampf zur Stärkung unseres Feierwollens zog die gesamte Gesellschaft im Anschluss weiter an die Bar, wo noch bis tief in die Nacht ausgiebig gefeiert wurde. Der Sonntag startete zugegeben mit dem einen oder anderen kleinen Kater.. ganz im Zeichen der Tradition. Gemeinsam mit einer stattlichen Runde unserer ADAHen machten wir uns auf den Weg zum Exbummel mit dem Ziel Mathildenhöhe. Unterwegs wurden viele alte Geschichten ausgepackt und Anekdoten ausgetauscht. Ein besonders schöner Moment war es, als Kolbe dem anwesenden Fux zeigte, wo sich damals das alte, verloren geglaubte ATV-Haus befand. Nach einem ausgiebigen und leckeren Mittagessen, bei dem die Gespräche und das Lachen kein Ende nehmen wollten, traten wir schließlich den entspannten Spaziergang zurück zum Haus an. Dieser gemütliche Ausklang setzte dem gesamten Wochenende endgültig die Krone auf. Alles in allem war unser Stiftungsfest 2026 ein voller Erfolg – voller Sport, Tradition, gelungener Mimiken und vor allem gelebter Bundesbrüderlichkeit. Ein ganz besonderer, riesiger Dank gilt Wheyleid und dem gesamten Organisationsteam, die im Hintergrund alle Fäden zusammengehalten und dieses geniale Wochenende überhaupt erst möglich gemacht haben! Ebenso danke an alle, die mit angepackt, vorbereitet und mitgefeiert haben. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr! Verfasser: Avantika & Igor Kommentare sind geschlossen.
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