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Der Radklassiker Eschborn-Frankfurt – früher vielen noch als „Rund um den Henninger Turm“ bekannt – stand auch in diesem Jahr wieder fest im Kalender der Rennradfans. Für die ATV Darmstadt gingen Canyon, Fizzybubele und Nogger an den Start. Die Anmeldung erfolgte rechtzeitig, und Nogger nutzte sogar die Gelegenheit, die Startunterlagen bereits zwei Wochen vorher mit dem Rennrad in Bad Homburg abzuholen – natürlich als zusätzliche
Trainingseinheit. Eigentlich war geplant, dass Canyon und Fizzybubele gemeinsam fahren würden. Aufgrund beruflicher Belastung fehlte Canyon jedoch zuletzt etwas die Form, sodass er sich gemeinsam mit seinem Vater eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Am 1. Mai ging es dann früh morgens Richtung Eschborn. Ein guter Parkplatz war bereits ausgespäht worden, den restlichen Weg zum Start legte man entspannt mit dem Rad zurück. Unterstützt wurden die Fahrer dabei wie immer hervorragend von Andrea, die erneut eine vorbildliche Betreuung organisierte. Der Start erfolgte für die drei in drei unterschiedlichen Startgruppen – und schon die ersten Kilometer machten deutlich, warum dieses Rennen für viele etwas ganz Besonderes ist. Von Eschborn aus führte die Strecke über komplett für Autos gesperrte Straßen mitten durch die Frankfurter Innenstadt. Vorbei am Hammering Man, hinein nach Sachsenhausen, über die Alte Oper und an der Deutschen Bank vorbei – Frankfurt erlebt man wohl nur am 1. Mai so schnell und so frei auf zwei Rädern. Anschließend ging es in den Taunus, wo mit dem Feldberg eine der größten Herausforderungen des Tages wartete. Rund 16 Kilometer bergauf mit zahlreichen Höhenmetern verlangten den Fahrern einiges ab. Besonders beeindruckend war die scheinbar endlose Schlange an Rennradfahrern, die sich den Berg hinaufzog – und von denen die ATV-Athleten erstaunlich viele überholen konnten. Ebenso spektakulär war die anschließende Abfahrt: Kurven schneiden, Tempo machen und dabei keine Angst vor Gegenverkehr haben zu müssen – solche Momente erlebt man nicht oft. Bei Kilometer 79 wartete in Schwalbach schließlich die entscheidende Frage: mit oder ohne den berühmten „Mammolshainer Stich“? Die Zusatzschleife mit einer 2,3 Kilometern langen Steigung von bis zu 15 Prozent gilt als berüchtigt – besonders dann, wenn der Feldberg bereits in den Beinen steckt. Doch für die geübten Rennradfahrer der ATV Darmstadt war auch diese Herausforderung zu meistern. Alle drei bewältigten den Anstieg souverän und ohne abzusteigen, während viele andere Fahrer schieben mussten. Wieder eine Passage, auf der kräftig Plätze gutgemacht wurden. Von dort an ging es fast nur noch leicht abschüssig Richtung Ziel. In schnellen Gruppen wurden auf diesem Stück Geschwindigkeiten von über 45 km/h erreicht – vorausgesetzt, man hatte das richtige Hinterrad erwischt. Nach etwas mehr als drei Stunden erreichten schließlich alle das Ziel. Für Canyon kam die Ziellinie sogar so überraschend, dass er erst einmal nachfragen musste, ob das Rennen tatsächlich schon vorbei sei. Am Ende bleibt für alle Beteiligten ein großartiges Event und ein rundum gelungener 1. Mai. Die Fahrer der ATV Darmstadt mussten sich mit ihren Leistungen definitiv nicht verstecken. Verfasser: Nogger Kommentare sind geschlossen.
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Es sind noch
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